
Nachdem ich gerade eine Geschichte rund um eine Internetbekannschaft erfahren habe, nutze ich meinen Blog um Machenschaften rund um Singlebörsen publik zu machen.
Dazu ein Auszug des Artikels
von Bianca de Loryn
Liebesschwindler: Nigeria-Connection entdeckt Partnerbörsen
Dave ist ein sympathischer Mann mit dunklen Augen, angegrautem Haar und einem nachdenklichen, intelligenten Gesicht. Ein Mann, den nicht nur Frauen um die 50 attraktiv finden. Jemand, den man einfach kennenlernen möchte.
Und viele Frauen haben Dave wahrscheinlich schon kennengelernt: Ein aufgeschlossener Mann, der sich unglaublich schnell verliebt, wunderbare Liebesbriefe schreiben kann, und Frauen dazu bringt, alles für ihn zu tun.
Besonders dann, wenn es mal schlimm kommt – wenn Dave im Urlaub gestrandet ist, weil er seinen Pass verloren hat, wenn die Familie krank wird oder wenn sich sonst ein Unglück einstellt. Bei so einem sympathischen und liebevollen Mann – was er ja ständig per Email und vielleicht auch per Telefon bewiesen hat – muss man doch einfach helfen. Auch finanziell.
Der Traummann aus Nigeria
Bei der Sache gibt es nur eine Haken: Der Mann auf dem Foto heißt in Wirklichkeit gar nicht Dave Tipso oder “dave_ok”, wie man ihn aus verschiedenen Partnerforen kennt. Und er kommt auch mit Sicherheit nicht aus England, wie seine Email-Adresse tipso_dave@yahoo.co.uk suggeriert. Dave kommt wahrscheinlich aus Nigeria oder einem anderen Westafrikanischen Land, und seine Post und Telefonate werden von einem professionellen Team gemanaged.
Das Team, das Dave repräsentiert, fällt in den Dunstkreis der so genannten Nigeria Connection. Allerdings sind die Methoden hier noch gemeiner, als bei den altbekannten Standard-Betrügereien wie Schwarzgeld, Erbschaften oder Lottogewinne. Beim Liebesschwindel – oder auf Englisch “Romance Scam” – erwarten sich die Opfer keinen Gewinn, sondern “nur” Liebe und Anerkennung, und vielleicht sogar den Partner fürs Leben. Was sie erhalten, sind schöne Worte und scheinbar fantasievolle Liebesbriefe, die massenweise versendet werden. Was sich die Nigeria Connection erwartet, ist immer das selbe: unser Geld. Und das am liebsten per Western Union Geldtransfer.
So erkennt man einen Scammer
Selbstverständlich steckt nicht hinter jedem Engländer oder hinter jeder hübschen Russin, die man über eine Partnerbörse kennenlernt, eine Betrüger-Bande. Aber es lohnt, die Augen offenzuhalten.
Darauf sollten Sie achten:
- Der Scammer ist ganz schnell ganz unglaublich verliebt
- Der Scammer spricht zumeist nur Englisch oder schlechtes Deutsch per Online-Übersetzer
- Irgendwann steht eine Reise an, entweder nach Afrika oder vielleicht auch ein versprochener Besuch beim Opfer. Hier kommt es dann zur Situation, wo Geld benötigt wird
- Überweisung per Western Union sind immer sehr beliebt
- Scammer sind Meister im Herausreden und haben für alles ein Antwort – auch wenn man ihnen auf den Kopf zusagt, dass sie Betrüger sind
mehr dazu unter der Quelle: Freenet.de
sowie unter: Scambaiter
und einem ausführlichen Blog: Achtung Betrüger!
Ich hoffe damit wenigstens ein paar Frauen eine herbe Enttäuschung zu ersparen!
-Lissy
