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Zen- Garten

virtuelle Meditationshilfe

was dem erfolgreichen Manager sein Miniatursandkistchen auf dem Schreibtisch ist, oder dem Buddhisten sein Steingarten, ist für meine Meditation, Spielanwendungen über meinen Facebookaccount. Die Zeit dafür nehme ich mir in gemütlichen Pausen mit einer Tasse Tee oder Kaffee. Zum Verschnaufen sobald die Kinder den Mittagsschlaf machen, eignet es sich auch bestens. In dieser Zeit entstand übrigens auch dieser Blogeintrag.

Farmtown

Der Klassiker unter den Agraranwendungen ist Farmtown. Mit einfachsten Zeichnungen wurde bei den meisten die Landsucht nach dem nächsten Level geweckt. Umgraben, Anbauen, Warten, Ernten und verkaufen, nur um wieder neues Land und Häuser dazu kaufen zu können. Zwischendurch muss man auch die Erfahrung machen, dass Trauben (4h) und Himbeeren (2h)  einfach eine zu kurze  Erntezeit haben und deshalb auf den Feldern verdorren, bevor man wieder nachsehen kann. Da liebe ich mir Kürbisse und Broccoli die erst nach 4 Tagen gereift sind.

Das allerbeste daran war der virtuelle Marktplatz, wo man seine Ernte verkaufen aber auch Arbeiter suchen konnte, die einem das Pflügen und Ernten abnahmen. Da entwickelten sich oft lustige Gespräche und so fand ich auch einige Facebookkontakte. Leider wurden dann Erntemaschinen entwickelt die sich jeder kaufen konnte und so arbeitet nun jeder selbst auf seinem Feld herum. Der Marktplatz ist nun leider verwaist, nur ganz selten trifft man auf seiner Farm noch Besucher an.  Meine Farm ist mittlerweile zu einer Blumencottagesiedlung mutiert, es gibt nur mehr wenige Tiere und Felder. Das Gießen der Blumen übernehmen glücklicherweise oft ganz liebe Nachbarn die dafür Coins erhalten, wenn ich selbst wässere kostet mich das einiges.

Farmville

Farmville ist sozusagen Landleben für Workaholics. Besser, höher, größer, weiter, mehr, neuer ist hier das Motto. Im Grunde wie Farmtown aufgezogen, jedoch ohne Kontakt zu den Nachbarn außer beim düngen und Hühner füttern. Ein plus sind die immer saisonalen Goodies wie Weihnachtsbaum und Schneemänner. Das größte Manko daran sind diese unzähligen nervenden Klicks und Popups- zb. aktuell Mysterie Geschenk annehmen >klick<- aus der Geschenkekiste nehmen >klick<  auf der Farm absetzen >klick<- Geschenkpaket öffnen >klick<- Geschenkinhalt nochmal aus der Geschenkbox nehmen >klick< nochmal absetzen oder verkaufen >klick< *ächz* Die Alternative bedeutet Geschenk ignorieren  >klick<. Man bekommt für alles und jedes eine Prämierung und kann jede Bewegung im Spiel auch auf seiner Facebookseite veröffentlichen. Natürlich auch alle gefundenen Eier, geernteten Blumen, entlaufenen Tiere und Prämienzahlungen von denen auch noch die Facebookkontakte profitieren können.  Hier habe ich auch über ein anderes Forum die meisten Farmnachbarn die massig Geschenke verschicken. Allerdings wollte ich diesen Hype mit den Veröffentlichungen nicht mehr mitbekommen und habe alle Benachrichtigungen absichtlich gesperrt.  Sozusagen ist dies auch nur noch meine Nebenerwerbslandwirtschaft und ich baue nur noch hin und wieder etwas auf Farmville an.

Countrylife

Mit sehr ansprechenden Grafiken, aber auch dem Bauernleben besser entsprechend ist Countrylife.  Hier geht es gemütlicher zu, die Ernte kann nicht verderben, extra gepflügt braucht nicht zu werden und manche Dinge kann man gegen Coins automatisieren. Auch als frühen Sachkundeunterricht lieben es meine Kleinsten. Schließlich sehen sie hier wie die Bienen zum Klee fliegen, Blütenpollen holen und in den Bienenstock zurück kehren um nach einer Minute ein Glas Honig davor zu stellen. Inzwischen ernten wir Kirschen, Trauben und Orangen und füllen Früchte und Honig in einen Kessel um Marmelade zu erhalten. Die Hasen und Schafe füttern wir für die Wolle die wir mit dem Webstuhl gleich zu Hemden verarbeiten. Ebenso bauen wir Kukuruz (Mais für alle Nicht-Österreicher *g*) an um die Hühner zu füttern die uns dafür Eier legen. Die Kühe bekommen den Klee, nachdem die Bienen darauf waren und dann melken wir Milch. Mit den Mehlsäcken aus der Mühle zusammen backen wir im Brotbackofen schöne Wecken. Ob sie duften und schmecken wissen wir allerdings nicht.

im Real life

Dafür nehmen wir in der Küche unseren Backofen in Betrieb und sammeln im Frühsommer wieder Erdbeeren und Brombeeren um uns wieder die leckere eigene Marmelade einzukochen. Außerdem freuen wir uns schon auf den Frühling, da graben wir in unserer Erde und legen einen Gemüsegarten an. Mit vielen Blumen! Obstbäume sind schon gesetzt. Hasen sind vom Hausherrn leider untersagt, also essen wir eben unsere Karotten selber. Ebenso verzichten wir auf Schafe, Ziegen und sonstige Zwei und Vierbeiner. Von Pferden und Lamas mit den hübschen dunklen Augen träumen wir jedoch noch weiter.

Facebook wird mich dann seltener zu Gesicht bekommen, aber zumindest gibt es in diesem Blog schöne Bilder vom Garten :-)

-Lissy

Midlifecrisis

Gerade noch unter 40

nein, nicht ich! Ich selbst habe diese magische Grenze schon vor einiger Zeit erst kürzlich durchbrochen.

Der beste aller Partner wurde dieser Tage 39 Jahre alt. Ganz heimlich still und leise wurde heuer nur im engsten Familienkreis und im Büro gefeiert.  Erst im nächsten Jahr wird etwas lauter und größer gefeiert- oder getröstet, je nach dem :-)

Am liebsten mit allen Freunden auf einer großen stimmungsvollen Schihütte mitten in tief verschneiten Bergen! Mit langen Abfahrten, Rodelausflügen, Winterwanderungen und Pferdeschlittenfahrten.

Mittlebenskrise

Nun frage ich mich bereits ab wann ich mich mit dem Phänomen Midlifecrisis auseinandersetzen sollte. Schließlich betrifft das laut Aussage meiner erfahrenen Freundinnen fast alle Männer ab 40.  Die Betroffenen sollen dann angeblich so schwierig bis zickig werden. Launisch und von wechselhaften Stimmungen geplagt. Nachdem ich nach Jahrzehnten der Vorliebe für ältere Liebhaber irgendwann zu jüngeren Jungspund wechselte, bin ich da noch völlig unbedarft. An mir Selbst verspüre ich glücklicherweise auch keinerlei Anzeichen, bzw. war ich scheinbar immer schon so ;-) Jedenfalls hätte ich auch lieber eine Midlifecrisis als Klimakterium oder Wechseljahre, klingt doch cooler!

Erfahrungsberichte anderer sowie wirksame Tipps gegen solche Krisen werden gerne angenommen :-)

Alles Gute zum Geburtstag mein Schatz!

Ich liebe dich!

- Lissy

Das Geschenk

Vor einiger Zeit hat ein Mann seine 5 Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligem Goldverpackungspapier bestraft. Das Geld war knapp und er wurde wütend weil das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat um eine Schachtel für den Weihnachtsbaum zu verzieren.

Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Weihnachtsabend die Geschenksschachtel ihrem Vater und sagte, “Das ist für dich, Papa.” Der Vater war verlegen weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenksschachtel und wurde wieder sehr zornig als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: Weißt du nicht junge Dame, dass wenn man jemand ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?

Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte:  “Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Bussis hineingegeben, bis sie ganz voll war. ” Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um das kleines Mädchen und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.

Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.

Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater seinen ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett. Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herausnehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die sie dort hineingegeben hatte.

Jeder von uns hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und Küssen von unseren Kindern, von Familie und von Freunden. Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann!

Frohe Weihnachten euch allen!
-Lissy

Weihnachts(b)engerln

Nur ein Routineeingriff

…wirklich nichts schlimmes!

Nur die Diagnose zu den immer wieder aufgetretenen Bauchschmerzen. Um eine Operation kommt man da leider nicht herum damit die Beschwerden wirklich aufhören, meinte der Arzt. Was tut man nicht alles um sein Stück Lebensqualität zurück zu bekommen welches Schmerzen einem nehmen.

Innerlich froh, nicht diese schlimme Diagnose bekommen zu haben die man befürchtet hat. Die das Leben von einen Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt hätte. Die schwerwiegende Entscheidungen für die Zukunft bedeutet hätten obwohl Kopf_in_den_Sand_stecken sicher verlockender gewesen wäre.

Wie sich so ein kleines Wort “Nur”  relativiert

Nur eine Operation mit minimal invasiver Technik, sprich keinen großen Schnitt oder Narben.

Nur vier Tage Klinikaufenthalt und anschließend eine Woche Schonung reichen aus um wieder so wie früher zu werden.

Nur wenige Tage  die Welt ein bischen anhalten und schon läuft alles wieder rund und im gewohnten Tempo.

Nur die Ärzte und Krankenhaus Phobie unterdrücken bis alles hinter mir liegt.

Nur nicht denken es könnte etwas schiefgehen, schließlich hat es laut Chirurg schon bei Millionen anderer Menschen auch geklappt.

Nur erleichtert sein, sich die Zusatzversicherung leisten zu können um sich die Privatklinik der, natürlich nur inoffiziell vorhandenen, Zwei-Klassen-Medizin nutzen zu dürfen.

Nur froh sein, über einen Partner der einen an der Hand hält und über eine Familie die mich zuhause ersetzen kann.

Nur dankbar sein, wem oder was auch immer, dass es so kam und nicht anders!

-Lissy

Eine lange Liste

In einem Internetforum hat eine Frau mit gut durchgeplanten Kinderwunsch, einmal unter Müttern eine Umfrage gemacht was sie  noch alles erleben sollte bevor sie ihr Baby bekommt.  Diese Liste kam dabei heraus:

  • In Länder reisen wo man nicht ohne Probleme an entsprechende Kindernahrung und sonstiges Equipment kommt und auch nicht Berge davon von zu Hause mitschleppen kann, wo das Klima nicht so babytauglich ist und alle wo die Liste der empfohlenen Impfungen länger als 1 DIN A4 Seite ist
  • lange Rucksackreise durch einen fernen Kontinent
  • zum Kegeln/ Bowling gehen
  • Party, Party Party
  • hochalpines Wandern/Klettern
  • eine Sprachreise ins Ausland
  • Studium beenden
  • Abends in Studentenlokale gehen
  • Segeln lernen (Surfen, Golfen, Kiten)
  • Abnehmen und in Form bringen
  • Stundenlang im Internet surfen
  • Sauna gehen
  • Stundenlang mit Freundinnen telefonieren
  • Stundenlang Sex machen
  • Silvester ausgiebig feiern
  • einen Kater ausschlafen
  • Das Geld für sich selbst ausgeben: Mode, Kaffee, Süßigkeiten
  • Mit Freunden/Kollegen spontan was trinken gehen
  • Ausschlafen
  • Fernsehen,
  • Zeitungen lesen
  • Shoppen gehen
  • Etwas neues ausprobieren
  • Auf dem Balkon sonnen
  • Ein gutes Buch lesen
  • Ewig telefonieren
  • Fußnägel lackieren
  • Wohnung umstellen
  • Friseurbesuch
  • Unterwäsche zulegen für die gewissen Stunden
  • Städtetrips
  • Kino
  • Theater
  • Konzerte
  • Kurse belegen
  • Stundenlang mit Freundinnen beim Kaffee sitzen
  • Spontane Grillfeiern
  • Schlafen, schlafen und noch mal schlafen
  • Im Irish Pub sitzen, Musik hören, am nächsten Morgen ausschlafen
  • Gemütlich Frühstücken gehen
  • Die Nächte durchschlafen
  • Sonntage im Bett mit Buch und Mann verbringen
  • Warme Mahlzeiten WARM und in Ruhe essen können
  • Schicke Restaurantbesuche
  • Radtouren im Urlaub
  • Mit einem 2-Mann-Zelt campen
  • Theater, Oper, Kino (Filme ab 18 – kein Zeichentrick!)
  • nur für sich selbst verantwortlich sein, d.h. sich nur um die eigenen Finger- und Zehennägel, Haare etc. kümmern müssen
  • alles was mit einer weiten / langen Anreise verbunden ist
  • Aktivitäten am / auf dem Wasser (z.B. Kanutour durch Masuren, Segeltörn vor der Ostküste USA inkl. Wale beobachten etc.)
  • Städtetouren (später wirst Du hauptsächlich die Spielplätze der großen Städte entdecken…)
  • In Ruhe duschen/baden/sonstige Toilettengänge
  • Kochende Kartoffeln auf dem Herd stehen lassen und nebenbei in den Keller gehen um etwas zu holen
  • Fünf Jeans und zwanzig Oberteile seelenruhig im Kaufhaus anprobieren
  • Abendessengeschirr auf der Ablage samt Messer liegen zu lassen-
  • Wischwasser stehen lassen, weil du es draußen im Kanal entsorgen willst
  • Haare färben, Finger- oder Fußnägel lackieren zu Zeiten wann es dir passt!
  • Job suchen
  • Arbeiten
  • Ein Buch an einem Stück durchlesen, gerne an einem einzigen Tag
  • Am Strand in Ruhe in der Sonne liegen und lesen können
  • Krank sein können, ohne sich dabei noch um jemand anders kümmern zu müssen
  • So lange arbeiten zu können, bis ich fertig bin, ohne nach der Uhr schauen zu müssen
  • Einen Tag einfach nur verdaddeln mit Fernsehen, Computer spielen, Süßkram essen
  • Joggen gehen, wann immer ich möchte, ohne auf einen Babysitter warten zu müssen
  • Termine einfach zusagen zu können, ohne dass sich eine lange Organisationsspule im Kopf dreht

Ich habe ihr dazu geschrieben:

Also ehrlich gesagt, fast die Hälfte dieser Liste wollte ich weder mit noch ohne Kinder machen oder erleben. Die andere Hälfte ist auch jetzt mit den Kindern selten ein Problem,  höchstens eine Herausforderung.  Ich wünsche dir eine ordentliche Portion Überraschung in deinem Leben und dass du bald mit deinem Kind auf dem Arm, über diese lange Liste schmunzeln kannst!
-Lissy

Stück für Stück

Blog_novStück für Stück tragen wir noch immer die Puzzleteile unseres Hauses zusammen. Hier die letzten Griffe an den Küchenschubladen, dort der Kiesstreifen rund um die Terrasse und der Hausmauer entlang. Noch ein vom Notar beglaubigtes Schriftstück für das Bankinstitut, dann wieder mit dem Anwalt die künftigen  Besitzverhältnisse und Testamentarischen Dinge geklärt. So langsam klärt es sich.

Es werde Licht

Eines der ersten Dinge die schon in der Planungsphase feststanden waren die Lampen.  Schmale, schwarze Alulichtleisten in verschiedenen Längen die recht unauffällig eher indirektes Licht spenden. Allerdings sind die noch immer nicht geordert und so erhellen einzelne nackte Glühbirnen unsere Räume.

Unsere “Drops”, die wie matte Wassertropfen versetzt angeordnet über die Galerie beinahe das gesamte Erdgeschoss beleuchten sollen, waren schon in unseren alten Grazer Wohnungen montiert. Die beiden kleinen bei mir und eine der beiden großen bei ihm.  Nun dürfen sie bald vereint baumeln. Ja, bald… zumindest wenn wir endlich eine Möglichkeit gefunden haben sie an der Galeriedecke im Obergeschoß zu montieren.  Der erste Versuch meines Freundes in schwindelerregender Höhe, frei fliegend auf den letzten Sprossen der stark ächzenden, ausziehbaren Leiter bescherte mir einen halben Herzinfarkt. Nach einem Machtwort meinerseits an den noch länger gebrauchten Herzensmann wurde dieses Projekt auf unbestimmte Zeit vertagt.

Die ersten Reparaturen werden fällig

Die letzten Handwerker für die Fertigstellung sind noch nicht einmal gekommen da geben sich bereits die ersten Servicetechniker diverser Geräte die Klinke in die Hand. Noch ist die Garantie noch bei allen gegeben und sie holen sich ihren Lohn anderweitig.

Ausgetauscht wird in der kommenden Woche auch unser Totalversager von einem elektronisches Fingerprintschloss! Schade, denn eigentlich hätte uns dieses Ding viel ersparen sollen. Von unzähligen verlorenen oder vergessenen Schlüsseln bis hin zu Einbruchsversuchen die an der nicht vorhandenem Türschloss scheitern.  Der Monatelange Ärger mit dem ständigen piep-piep dieses *—zensuriert—* ähmmm Ding weil es mich und andere wieder einmal nicht erkannt hat kann ich nicht einmal beschreiben. Völlig schleierhaft ist uns auch weshalb ein Sohn vom Gerät IMMER erkannt wurde. Da soll noch einer sagen ein elektronisches Teil hat keine Sympathien für jemanden.

Jedenfalls wurde mir leider streng untersagt das Gerät außen herunter zu treten. So ein Mist aber auch! Vielleicht darf ich ja wenn der Ersatz ist Form eines Codeöffners auch Mucken macht! Ich überlege schon die ganze Zeit welche vier Ziffern sich mindestens 8 Personen merken können.

schon eingelebt?

Sehr oft wird mir die Frage gestellt ob wir uns hier schon eingelebt haben. Für mich hat sich diese Frage im Grunde gar nicht gestellt, so übergangslos ging es vom Rohbau in ein Zuhause über.  Das Wohlfühlgefühl war auch schon da als ich im Juli 2008 das erstemal das Grundstück sah. Seit Ostern 2009 wohnen wir nun schon hier, dies fühlt sich einerseits schon nach einer Ewigkeit an und andererseits ist dieses Jahr verflogen wie kein anderes.

Es ist unser Haus!

Es ist stimmig so wie es ist. Es fühlt sich gut an mit allen seinen Ecken und Kanten. Bei meinem Feuerlaufseminar vor einigen Jahren habe ich und die anderen Teilnehmer beim dazu gehörigen Training unser Ziel, für welches wir durchs Feuer gehen, genau beschrieben.  Ich habe den anderen im Geist ein Bild von einem Haus gezeichnet. Wie es aussieht von innen und außen, wie es sich anfühlt wenn man über die Fassade streicht und die Vorhänge berührt.  Wie das Essen schmeckt das darin gekocht wurde und wie sich die Türklingel anhört und wie es riecht beim eintreten.

Unser Haus wurde ein anderes als jenes das ich damals beschrieben habe, aber nur im Aussehen. Es fühlt sich noch immer an wie mein Wohlfühlhaus. Ob die heiße Glut an meinen Beinen dazu beigetragen hat, dass ich heute nun diesen Traum erfüllen konnte mag bezweifeln wer will. Ich nehme mir einfach das Recht heraus daran glauben.

Ich habe sicher noch  vieles vergessen was sich inzwischen alles getan hat, aber dies war nur ein Zwischenbericht- versprochen!

Für alle die nicht nur Worte sondern auch Bilder wollen verlinke ich hier noch unsere ausführliche Fotodokumentation in der ich selbst hin und wieder gerne nachschaue was sich im vergangenen Jahr alles bewegt hat:

Bautagebuch- mit (zu) vielen Fotos vom ersten Spatenstich bis zum Einzug

Haustagebuch- mit Fotos von Möbeln und fertig gestellte Arbeiten.

- Lissy

Neuer KiB Erfolg!

Kib_newsIch gratuliere meiner KiB- Kollegin, Heidelinde Eisingerich aus dem Burgenland, zum großartigen Erfolg der Begleitkostenregelung ab dem nächsten Jahr! Kinder unter drei Jahren sowie chronisch kranke oder behinderte Kinder dürfen bald kostenfrei begleitet werden, im Alter darüber werden dann nur 14 Tage verrechnet! *freu* Soviel habe ich damals in der Steiermark nicht zusammen gebracht, hier musste es wieder eine “Soziale Staffelung” sein :-/

Eine Bundesweit einheitliche Regelung ist vorerst leider nicht in Sicht, jedoch ist dies ein wesentlicher Schritt in eine Familienfreundliche Richtung.

zur Liste der Selbstbehalt und Begleitkosten in Österreichs Spitälern

-Lissy

Als KiB Vorstandskibmitglied bin ich seit vielen Jahren und einige Politiker später, an dieser Sache dran:

Familienselbsthilfeverein KiB appelliert an BM Stöger: “Kein Selbstbehalt mehr für Kinder im Spital”

Ungenach (OTS) - Die hohen Selbstbehalte für mitversicherte Kinder in Spitälern belasten Familien enorm: 1.772 Euro Selbstbehalt musste etwa Familie I. aus Salzburg für den siebenwöchigen Krankenhaus-Aufenthalt ihrer frühgeborenen Zwillinge bezahlen. “Solche Härtefälle darf es in Zukunft nicht mehr geben”, empört sich Elisabeth Schausberger vom Verein KiB. Der Selbsthilfeverein rund ums erkrankte Kind fordert seit langem die Abschaffung der Selbstbehalte für Kinder in Österreichs Spitälern. Dies steht auch im Einklang mit der von Österreich unterzeichneten UN Kinderrechtskonvention, wonach Kinder das Recht auf Gesundheits-Fürsorge haben sollen. “BM Stöger hat bei Amtsantritt zugesichert, Spitals-Selbstbehalte abzuschaffen. Im Interesse unserer Kinder soll er sein Versprechen einlösen”, fordert Schausberger. Herbstliche Grippewelle bedroht Familienbudgets Aufgrund der saisonal anstehenden Grippewelle werden wieder mehr Kinder stationär betreut werden müssen. Selbstbehalte sind jedoch in Zeiten der Krise für viele Familien unzumutbar. Für die Spitäler stellen sie hingegen einen vernachlässigbaren Budgetposten dar: In Vorarlberg etwa machen Kinder-Selbstbehalte bloß 0,12% des Krankenhausbudgets aus. Netz für Mütter und Väter – Über den Familienverein KiB children care Der Verein zählt über 10.000 Mitgliedsfamilien und ist ein solidarisches Netzwerk für Familien. KiB organisiert österreichweit Betreuung für kranke Kinder zu Hause, ist Tag und Nacht erreichbar, berät zu den Rechten von Kindern im Krankenhaus und unterstützt Familien finanziell. KiB fungiert als Sprachrohr von Eltern mit kranken Kindern und vertritt die Anliegen der Familien gegenüber Politikern, Krankenhäusern und der Öffentlichkeit.

www.kib.or.at

Rückfragehinweis: KIB children care, Elisabeth Schausberger Tel.: +43(0)664/6203020, schausberger.e@kib.or.at F.J . PURKARTHOFER PR, Franz-Jakob Purkarthofer Tel.: +43/664/4121491, info@purkarthofer-pr.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT *** OTS0029 2009-09-15/09:00

- Lissy

Lebkuchen

lebkuchenEndlich habe ich ihn heute wieder gesehen!

Lebkuchen! ganz unscheinbar lag er da im Regal. Mit Schokolade überzogen und mit Marmelade gefüllt oder auch ganz ohne Schnick schnack. Ich gebe zu,  ich habe der Versuchung gar nicht nachgeben wollen, ich ging einfach schnell weiter.

Damit beginnen für mich nun noch vor dem Herbst die Gedanken an Weihnachtslieder und Kerzenlicht, an Schnee und Kälte und alles was der Winter so mit sich bringt. Am Wochenende brannte bereits Feuer in unserem Kamin- es war sehr schön das Spiel der Flammen zu betrachten und dem knistern des Holzes zu lauschen als es draußen dunkel wurde.

nur noch 106 Tage auf das Christkind warten!

-Lissy

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